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Argumente für Fenster aus PVC

PVC ist wohl der bestuntersuchte Werkstoff überhaupt. Etwa 300 Papiere sind allein zum Thema „Ökobilanzen“ in Umlauf.
Bereits im April 2004 hat die EU Kommission eine vergleichende Studie über bereits vorliegende Ökobilanz-Studien zu PVC freigegeben. „Alle analysierten Studien schlussfolgern, dass jede Materialvariante - PVC, Aluminium, Holz/Alu und Holz - ihre individuellen Stärken und Schwächen hat.
Weiters kann behauptet werden, dass keine der ernsthaften Studien einen ‚Sieger‘ im Sinn eines generell zu bevorzugenden Materials nennt.“

Herstellung
Ausgangsstoff für das PVC ist erstens Kochsalz (Natriumchlorid) als natürlicher heimischer Rohstoff; aus diesem wird durch Elektrolyse Chlorgas abgespalten. 
Der zweite Ausgangsstoff ist Erdöl oder Erdgas als ebenfalls natürlicher Rohstoff.
Das Zwischenprodukt Vinylchlorid wird seit längerer Zeit produktionstechnisch nur in geschlossenen Systemen eingesetzt, so dass ein Gefährdung der damit Beschäftigten ausgeschlossen werden kann. Weichmacher werden dem Hart-PVC überhaupt nicht zugesetzt. 
Hart-PVC-Produkte wie Fensterrahmen  enthalten auch keine halogenierten Flammschutzmittel, da sie von Natur aus schwer entflammbar und selbstverlöschend sind. Bereits 1989 kam das Sachverständigengremium „Gesundes Bauen und Wohnen“ beim Bundesdeutschenministerium für Bauwesen zum Ergebnis, dass bei Einsatz, Herstellung und Verarbeitung von PVC-Produkten Gesundheitsgefährdungen nicht entstehen.

Vorteilhafte Eigenschaften
Durch seine Grundbestandteile in Verbindung mit dem Herstellungsprozess ist modernes Hart-PVC besonders für Fensterrahmen  geeignet: langlebig, verwitterungsfest, schlagzäh, in den Oberflächen nicht behandlungsbedürftig, daher besonders wirtschaftlich, leicht zu reinigen, formbeständig innerhalb des üblichen Anwendungsbereiches, recyclingfähig, schwer entflammbar und selbstverlöschend.

Recycling
Das hochwertige Produkt Hart-PVC ist zu schade, um auf die Deponie gekippt oder in der Müllverbrennungsanlage verbrannt zu werden. Durch eine mehrfache Wiederverwendbarkeit/Recyclingfähigkeit bietet es sich zur erneuten Verarbeitung geradezu an. Bereits in der Herstellung stellt Finstral sicher, dass alle Kunststoffprofilverschnitte aus der Produktion in der betriebsinternen Recyclinganlage in Kurtatsch zerkleinert und wiederverwertet werden. 

Brandfall
Im Falle eines Hausbrandes entstehen auch bei lackierten und verleimten Holzprofilen toxische Stoffe. Unabhängig von der Tatsache, dass Hart-PVC nicht von selbst brennt und, wenn keine äußeren Brandquellen bestehen, selbstverlöschend ist, entstehen bei der brandbedingten Zersetzung von PVC kaum zusätzliche Gefährdungen.

Gesundheitliche Bewertung
Im Nachweis der gesundheitlichen Bewertung des Finstral-Kunststofffensters wird durch ein notifiziertes Prüflabor die beste Klasse bestätigt, das heißt sehr wenig oder überhaupt keine VOC-Emissionen.
Selbst im sensiblen Medizinbereich haben PVC-Produkte wie Blutbeutel, Infusionsschläuche oder Sauerstoffzelte schon seit Jahrzehnten einen festen Platz in der Patientenversorgung.

Ganzheitliche Betrachtung
Es ist weder beabsichtigt noch legitim, andere Fensterrahmen materialien gegenüber Hart-PVC herabzusetzen. Jedoch ist es erforderlich, die einseitige Verteufelung des Hart-PVC aus Gründen der geleugneten Umweltverträglichkeit zu widerlegen.
Aus LCA Studien (life cycle assessment) lassen sich keine ökologischen Gründe für die generelle Bevorzugung eines bestimmten Werkstoffes ableiten.

Für weitere Informationen und Bildmaterial in Hochauflösung kontaktieren Sie uns bitte unter finstral@finstral.com.
 
 
 
 
 
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