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Reframe Production.
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Qualität liebt Quantität.
Qualität ist kein absoluter Wert, sondern Definitionssache. Deshalb existieren Auflagen, Normen und Richtlinien – auch für Fenster und Türen. Bei Finstral verstehen wir Standards als Mindestanforderungen. Unser Anspruch an Funktion, Ästhetik, Komfort und Langlebigkeit geht darüber hinaus. Vielleicht weil wir als Handwerksbetrieb begonnen haben und bis heute familiengeführt sind. Seit der Unternehmensgründung 1969 hat sich die Produktion natürlich stark gewandelt, wurde effizienter, automatisierter, ressourcenschonender, energiesparender. Was über die Jahre aber gleich geblieben ist: Wir machen (nahezu) alles selbst. Dadurch können wir eigene Maßstäbe setzen – von der Konzeption über die Profilextrusion bis zum Einbau. Und dieses Prinzip macht uns zu dem, was wir sind: ein führender Fensterhersteller Europas. Dabei gilt entgegen aller Manufaktur-Romantik auch in der Fensterfertigung: Erst die Menge ermöglicht Perfektion. Es braucht mehr Quantität für noch mehr Qualität.

Text: Stefan Sippell
Fotos: Mattia Balsamini

Roboter

Ein neuer Roboter in der Finstral-Fensterproduktion in Oppeano (Italien) setzt die Isoliergläser in den Flügelrahmen ein – gar nicht einmal schneller als menschliche Arbeitskraft, aber präziser, zuverlässiger, ausdauernder. Das entlastet die Arbeiter vom Hantieren mit schweren Gläsern und sorgt für eine sehr konstante Qualität. Und die wäre ohne Quantität nicht denkbar, denn erst die hohe Auslastung des Werks ermöglicht die Investition in die Maschine und ihre Programmierung, Steuerung und Wartung.

Hochregallager
Quantität: Das von den Mitarbeitern Supermarkt genannte zentrale Lager in Kurtatsch, Südtirol, dient als „Material-Hub“ für alle 14 Finstral-Werke. In zwei Hochregalen (70 bzw. 100 Meter lang, 10 Meter hoch) befinden sich jederzeit 4.306 Container, 2.000 zusätzlich auf dem Hof; weitere 6.000 sind in oder zwischen den Werken im Umlauf. In den Containern: Kunststoffprofile. Allein in Kurtatsch liegen stets 3.000 Tonnen oder 3.600 Kilometer davon bereit, jährlich werden 10.000 Tonnen (11.300 Kilometer) umgesetzt.
Qualität: Finstral bietet 230 Profilgeometrien an. Die Zahl ergibt sich aus sieben Flügeldesigns, zahllosen Blendrahmenvarianten und Montageprofilen für nahezu jeden europäischen Bauanschluss; hinzu kommen Farb- und Oberflächenoptionen. Erst dieses Lager macht die enorme Vielfalt beherrschbar; Zentralisierung und Automatisierung gewährleisten, dass jedes spezifische Profil zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Produktionsort verfügbar ist. Anders gesagt: Die Organisation der Masse erlaubt die Behandlung als Einzelstücke.

Mischerei
Qualität: Seit 45 Jahren kauft Finstral Kunststoffprofile nicht zu, sondern stellt sie selbst her – aus PVC-Granulat mit inzwischen bis zu 23 Prozent Recyclinganteil. Die beständig hochwertige Rezeptur erreicht eine hohe Schlagzähigkeit und UV-Beständigkeit für eine lange Lebensdauer – und übertrifft damit die Vorgaben der Gütesiegel (RAL, CSTB). Für rund ein Dutzend Kunststofffarben werden dem Granulat hochwertige Pigmente beigemischt, anstatt wie oft üblich weiße Profile mit Folie zu kaschieren. Die durchgehende Färbung sorgt für ein einheitliches Erscheinungsbild auch beim Öffnen der Flügel.
Quantität: Finstral verarbeitet jährlich über acht Millionen Kilogramm Granulat. Diese große Menge erlaubt in den Südtiroler Extrusionswerken den Einsatz hochmoderner, energiesparender Mischanlagen. Sie dosieren auf die Nachkommastelle exakt alle benötigten Farbpigmente und Additive, steuern präzise die Temperatur im Heiz- und Kühlmischer und leiten das Gemisch zur Extrusion – komplett automatisiert, für eine höchstmögliche Konstanz der Qualität.
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Roboter
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Hochregallager
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Mischerei
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Aluminium-Pulverbeschichtung
Quantität: Finstral verfügt seit 2019 über eine Pulverbeschichtung für Aluminiumblenden in Borgo Valsugana (Trentino). Wöchentlich werden hier etwa 10.000 Stangen verarbeitet, die in 450 Geometrievarianten aus dem zentralen Lager angeliefert werden – als Roh-Aluminium mit mindestens 50 Prozent Recyclinganteil. Ein Computer optimiert die Bestückung der Gehänge und die Reihenfolge der Durchläufe je nach Farbwahl. Insgesamt hat Finstral 260 Farbvarianten im Programm; 80 bis 120 davon werden jede Woche produziert.
Qualität: Die große Stückzahl ermöglicht die konstante Auslastung – und damit auch die enorme Farbvielfalt bis hin zur Beschichtung einzelner Rahmenteile oder Griffe; immer mit flächendeckendem Farbauftrag, der den höchsten Standard Qualicoat Seaside erfüllt. Entsprechend sorgfältig werden die Blenden für die Just-in-Time-Zustellung in die anderen Werke verpackt.

Glasproduktion
Qualität: Menschen sind in der Isolierglas-Fertigung von Finstral nur noch an wenigen Stationen zu sehen; fast alle Produktionsschritte eignen sich bei solch großen Mengen besonders gut für die Automatisierung – für mehr Effizienz und Prozesssicherheit. Trotzdem werden am Ende nicht nur Stichproben nach RAL- und CEKAL-Vorgaben genau überprüft, sondern ausnahmslos jedes Isolierglas. Zuerst übernimmt ein Laserscanner die Kontrolle, anschließend begutachten erfahrene Mitarbeiter die Gläser per Sichtprüfung.
Quantität: An drei Standorten stellt Finstral Isolierglas her – insgesamt ca. 11.500 Stück pro Woche, die aus riesigen Floatglas-Scheiben (6 x 3,21 Meter) in diversen Stärken und Ausführungen herausgetrennt werden; digital optimiert für möglichst wenig Verschnitt. Jede Scheibe wird gesäumt, auf Wunsch mit Emaille-Farbe bedruckt oder im Ofen gehärtet. Der zentrale Pufferspeicher organisiert vollautomatisch die Zwischenlagerung und Ausgabe von durchschnittlich 800 Scheiben, sodass die Produktionslinie stets die passenden Gläser zu Zweifach- oder Dreifach-Isolierglas zusammensetzt.

Fenstermontage
Qualität liebt Quantität: In der Fenstermontage kommt bei Finstral zusammen, was zusammen gehört – Kunststoffprofil-Stangen, Aluminium- und Holzverblendungen, Isoliergläser. Zahlreiche, teils hochspezialisierte und eigens entwickelte Maschinen schneiden und fräsen Profile, bringen Verstärkungsstahl ein und verschrauben Beschläge, verschweißen die Ecken und entfernen dann die Reste oder „Schweißraupen“ . So laufen die Prozesse schneller und effizienter. Und ein höheres Ausstattungsniveau wird zum Standard: Jedes Fenster erhält mindestens vier Sicherheitsschließteile und einen Flügelheber. Ist der Flügelrahmen fertig, wird das Glas nicht eingeklotzt, sondern hineingeklebt, was zahlreiche Vorteile hat: Zum Beispiel bleibt das Fenster dauerhaft winkelstabil und dadurch so funktionssicher wie wartungsarm.
Rund 650.000 Fenstereinheiten fertigt Finstral jährlich. Jede individuell, immer ein Einzelstück – aus über 41 Milliarden Kombinationsmöglichkeiten des Finstral-Sortiments. Die große Gesamtmenge ermöglicht und erfordert Automatisierung; und die Maschinen unter Führung der Linienmitarbeiter und Produktionstechniker sind es, die enorme Vielfalt in verlässlicher Güte garantieren. Damit Architekten und Bauherren funktional und ästhetisch wirklich freie Auswahl haben. Das ist eine Qualität, die nur durch Quantität möglich wird.
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Aluminium-Pulverbeschichtung
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Glasproduktion
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Fenstermontage
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