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Die sanierte Sanierung.
Die sanierte Sanierung.
Schnell und hochwertig. Fensteraustausch mit der Einschubmontage spart Geld und Zeit und schont die Umwelt.
Fensteraustausch mit Einschubmontage ist leiser, schneller, unkomplizierter und günstiger. Mit den innovativen Nova-line-Fensterflügeln ermöglicht Finstral den minimalinvasiven Fensteraustausch, der Bausubstanz erhält und Personal- wie Zeitaufwand radikal reduziert.

Text: Anna Thaler
Foto: Erik Mosoni

Am Alten Postweg 101 wird saniert. Das offenbart sich aber nicht auf den ersten Blick, denn weit und breit ist kein Gerüst zu sehen. Kein Baustaub wirbelt auf. Man hört keinen Lärm, und es rollen auch keine schweren Maschinen an. Alles, was man von dieser Großbaustelle mitten in Augsburg mitbekommt, ist eine Absperrung: ein rotweißer Zaun, der gerade mal fünf Quadratmeter grauen Bodens in Besitz nimmt. Wer von hier aus nach oben schaut, hat 16 Stockwerke vor Augen, in denen sich heute eine Anwaltskanzlei, ein Reisebüro, die Augsburger Technikerschule, Uni-Seminarräume und zahlreiche weitere Arbeitsplätze befinden. Und er blickt auf 901 große, graue Aluminiumfenster. Heute ist das 1974 errichtete Gebäude ein zeitlos moderner Zeitzeuge einer Ära, in der Telefone noch Wählscheiben hatten.

Und wie so viele der insgesamt 300 Millionen Fenster, die in Deutschland bis in die 1990er Jahre verbaut wurden, entsprechen auch die Fenster des Hochhauses am Alten Postweg nicht mehr annähernd den aktuellen Standards. Zu stark haben sich die Erwartungshaltungen im Laufe der Jahrzehnte verändert. Die Ansprüche von Eigentümern und Mietern an Funktionalität, Dämmung und Stabilität sind gewachsen, Bauherren und Architekten legen verstärkt Wert auf Ästhetik. Was sich allerdings nicht verändert hat, ist die Art, wie Fenster montiert werden. Das geschieht noch auf dieselbe Weise wie vor 50 Jahren.

Bausubstanz erhalten

Wie es anders geht, weiß Timo Sachse, technischer Verkaufsleiter für Deutschland bei Finstral. Er hat vor gut eineinhalb Jahren die Methode der Einschubmontage mitentwickelt. „Warum wertvolle Bestandsteile wegwerfen, wenn doch nur ein bestimmter Teil des Gebäudes wirklich veraltet ist?“, dachte er sich damals – und fand zusammen mit seinem Team einen Weg, den Rahmen des Bestandsfensters als eine Art Montagezarge für das neue Fenster zu nutzen. Entfernt werden nur der alte Flügel und die Beschlagteile, damit anschließend ein neues Profil von innen in den Rahmen eingeschoben werden kann. Das entscheidende Element für diesen Montageprozess ist Nova-line, der Finstral-Flügel mit rahmenüberdeckendem Glas an der Außenseite. So wird der Blendrahmen zwar von innen aufgedoppelt, um eine zeitgemäße Dämmung und Funktionalität zu ermöglichen – die Außenkontur bleibt aber durch den rahmenlosen Flügel bestehen und die Gebäudeansicht somit unverändert. Und die Montage erfolgt ausschließlich von innen, so dass die erst 46 Jahre alte Fassade erhalten bleiben kann. Bei einem traditionellen Fensteraustausch hätte man sie komplett abreißen und neu aufbauen müssen.

Auch der isolierte Standort des Gebäudes – rundherum gibt es keine anderen Hochhäuser – birgt Herausforderungen für die Sanierung: Gerade die oberen Etagen sind oft starken Böen und intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt. „Die Fensterflügel sind eineinhalb Meter breit und fast zwei Meter hoch. Bei Wind hatten die Mieter oft Schwierigkeiten, sie überhaupt zu öffnen, ganz zu schweigen, wie platzraubend das war. Und im Sommer hat sich das Gebäude übermäßig aufgeheizt, sodass die Leute zum Teil Laken aufgehängt haben, um sich zu schützen“, erzählt Timo Sachse. Die Finstral-Lösung: Anstelle der wuchtigen Drei-Quadratmeter-Fenster werden leichtgängig bedienbare Doppelflügel eingesetzt. Mit Nova-line in der Glasstulp-Ausführung bleibt von außen eine durchgehende Glasfläche sichtbar und die ursprüngliche Fassadenansicht erhalten. Von innen lassen sich die Fenster einfacher bedienen und endlich auch kippen. Vor der Sonne schützt jetzt eine zwischen den Verbundflügeln wettersicher angebrachte Jalousette. Außerdem verbessert sich der Schallschutzwert der Fenster nach dem Austausch von 27 dB auf 44 dB, die Wärmedämmung wird sogar vervierfacht – von rund Uw 4,0 auf Uw 1,2 W/m²K. Trotz der hochwertigen Ausstattung kann Finstral die Sanierung für einen deutlich geringeren Preis vornehmen, als von Mitbewerbern für eine Ausstattung mit einfachen Standardfenstern veranschlagt wurde. Na klar: Man spart am Gerüst, an Ausweichquartieren für die Mieter, an Maurer- und Malerarbeiten und an der Montagezeit. „Wir hatten große Bedenken, wie der Fensteraustausch ablaufen würde“, erzählt Kerstin Vogler, die für die Verwaltung des Hochhauses zuständig ist. „Und waren dann sehr erleichtert, weil es komplett problemlos war. Wir konnten alle Fenster im laufenden Betrieb austauschen, das Haus blieb voll vermietet. Die Mieter selbst sind begeistert: Der Schallschutz ist viel besser, bei geschlossenen Fenstern hört man jetzt nichts mehr – obwohl wir direkt an einer sehr befahrenen Hauptverkehrsstraße liegen.“

Zeit und Personal sparen

16 Stockwerke, 901 Fenster, vier Monate: Meistens sind die Monteure zu fünft, manchmal auch zu sechst im Gebäude unterwegs. Zwischen zwölf und 16 Fenster tauschen sie pro Tag aus, fünf Tage die Woche und, wenn es schnell gehen muss, auch mal samstags. Pro Raum dauert die Montage maximal einen halben Tag. Dabei sind die Monteure höchst flexibel: Wind und Wetter erschweren die Arbeiten auf einer Gebäudeseite? Dann wechselt man einfach auf die andere. Ferien und Betriebsurlaube werden für die Montage in Klassenzimmern und Büros genutzt. „Wir sind immer da, wo wir gebraucht werden und es für die Mieter passt“, erzählt Timo Sachse. „Diese Flexibilität ist einer der Gründe, warum unsere Sanierungsmethode Zeit spart und erst gar keine Komplikationen entstehen lässt.“

Das Prinzip Einschubmontage wird die Fenstersanierung revolutionieren. Da ist sich Timo Sachse sicher. Warum? Weil alle Beteiligten davon profitieren: Der Bauherr, der Geld und Zeit spart – ohne die sonst üblichen Abstriche bei der Qualität der Fenster. Die Mieter, die ihre Büros und Wohnungen nicht räumen müssen. Und die Umwelt, weil mehr Bausubstanz erhalten bleibt. Beim Augsburger Hochhaus wurde zum Beispiel ein Fassadenmüllberg von hunderten Tonnen Stahl und Aluminium vermieden.
Die sanierte Sanierung.

  • 1 Alter Blendrahmen und Bauanschluss bleiben erhalten.
  • 2 Blendrahmen wird durch Einschub von innen aufgedoppelt.
  • 3 Von außen sieht der neue Blendrahmen aus wie der alte Flügelrahmen.
  • 4 Der neue Flügelrahmen ist in rahmenloser Nova-line-Optik ausgeführt.
  • 5 In den Verbundflügel ist eine innenliegende Jalousette integriert.
  • 6 Durch Ausführung mit Glasstulp wird das Fenster leichter bedienbar, ohne dass sich die Außenansicht verändert.
  • 7 Die Fassadenverkleidung muss nicht demontiert werden, da die Montage von innen erfolgt.

Die Finstral-Einschubmontage ist ein vom Institut für Fenstertechnik Rosenheim (ift) geprüftes Verfahren.
Die sanierte Sanierung.
Ein Haus, viele Fenster: Eine der größten Herausforderungen beim Sanierungsauftrag am Alten Postweg stellte die Erhaltung der charakteristischen Fassadenansicht dar. Dank der Nova-line-Fensterflügel mit rahmenüberdeckendem Glas und Glasstulp hat sich die Fassade des Gebäudes nicht wahrnehmbar verändert (links: vor der Sanierung, rechts: sanierter Zustand).
Die sanierte Sanierung.
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Im Augsburger Glöggler-Hochhaus wurden in 4 Monaten 901 Fenster ausgetauscht.
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