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Mit Finstral-Verglasungen zum Niedrigenergiestandard

„Klimafit“ mit neuen Verglasungen

Eine repräsentative Villa, der es an architektonischem Komfort und Luxus nicht mangelt, errichtete der Bauherr in den 1980er Jahren für sich und seine Familie im italienischen Brixen. Doch unzureichende Wärmedämmung und ein nicht mehr zeitgemäßes Energiekonzept rüttelten zunehmend am Charme des 30 Jahre alten Schmuckstücks: Eine energetische Sanierung stand an.
 
 
 
 
 
Die Zeit vergeht, Familienkonstellationen verändern sich und auch Baustandards, die einmal das Nonplusultra darstellten, kommen in die Jahre. Zudem machen Klimawandel und steigende Energiepreise den ökologisch wie ökonomisch sinnvollen Umgang mit Ressourcen zu einem akuten Thema. Um Energiekosten zu sparen, den Wohnkomfort zu erhöhen und dabei den Wert seiner Immobilie noch kräftig zu steigern, entschloss sich der Hauseigentümer zum sanften Umbau und zur thermischen Modernisierung.

Der italienische KlimaHaus (CasaClima) Gebäudestandard ist ein Qualitätssiegel für Wohngebäude – den deutschen Effizienzhausstandards ähnlich – das seine Wurzeln in Südtirol hat und inzwischen im ganzen Land zunehmend an Bedeutung gewinnt. Damit sich der hufeisenförmige Gebäudekomplex mit einem beheizten Bruttovolumen von großzügigen 2.000 Kubikmetern de facto in ein Niedrigenergiegebäude verwandeln ließ, waren jedoch einige exakt aufeinander abgestimmte Maßnahmen nötig. Deren Planung und Koordination übernahm der Energieberater Kurt Bacher vom Brixener Architekturstudio Dr. Arch. Ralf Dejaco, die bauliche Umsetzung die Südtiroler Baufirma Krapf-Bau.

An der Grundrissorganisation der Villa, die sich über drei Etagen auf einem 2.500 Quadratmeter großen Hanggrundstück mit Pool in Brixens Norden erstreckt, sollte indes nicht viel verändert werden. Einst wurde die großzügige Wohnfläche von nur einer Familie alleine bewohnt. Damit künftig ein gemeinsames Wohnen mit der Tochter des Hausherrn und deren Familie möglich sein konnte, stand aber an, das Haus in zwei getrennt nutzbare Wohneinheiten aufzuteilen. Zusätzlich entstand im Untergeschoss eine Gästewohnung. Dazu musste ein Treppenhaus entfernt und neue Erschließungszonen geschaffen werden. Um für die Familienwohnung im Obergeschoss eine geeignete Raumaufteilung zu erreichen, wurden ehemalige Terrassenflächen dem Wohnraum zugeschlagen.
 
Runter mit dem Energieverbrauch
 
Um bei dem Bestandsgebäude die geforderten KlimaHaus Standards zu erreichen, musste zunächst die Gebäudehülle via Wärmedämmverbundsystem thermisch optimiert werden. Die alte erdölbetriebene Heizungsanlage wurde entfernt und das Gebäude an das Fernwärmenetz angeschlossen. Die Wärmeverteilung erfolgt jetzt im gesamten Haus über eine komfortable Fußbodenheizung. Das Haus wurde außerdem mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgestattet. Rund 40 Prozent der Energie aus der verbrauchten Raumluft kann damit zurückgewonnen und an die Frischluft abgegeben werden. Wesentlicher Bestandteil des stimmigen Energiekonzeptes aber war der Austausch aller am Haus befindlichen Glasflächen:  Mit dem Einbau des neuen Fenster- und Türensystems FIN-Project und dem Fenster-Wandsystem Vista von Finstral konnten hervorragende Wärmedämmwerte erzielt, der solare Wärmeeintrag im Winter maximiert und gleichzeitig ein effektiver sommerlicher Wärmeschutz erreicht werden.
 
Schmale Fensterprofile, hoher Lichteinfall
 
Alle Fenster und Fenstertüren im Haus wurden durch Elemente des innovativen Fenster- und Türensystems FIN-Project von Finstral ausgetauscht, das zukunftsweisende Maßstäbe im Aluminium-Fensterbau setzt. Die symmetrische Ansicht in der Kombination von Festverglasungen und Flügel feldern trägt zum harmonischen Gesamteindruck des Hauses bei. Die von außen kaum sichtbaren Fensterflügel  mit den eleganten, schmalen Profilansichten sorgen für einen großzügigen Glasanteil und somit für maximalen Lichteinfall im gesamten Gebäude. Während die Elemente auf der kalten Nordseite mit Dreischeibenverglasung versehen sind, reichten auf der sonnigen Südseite zweifachverglaste Fenster- und Türelemente aus. Auf diese Weise lässt sich im Winter die passive Energie der einfallenden Sonne als solarer Wärmeeintrag optimal nutzen.

Gerade bei Bestandsgebäuden bieten die fünf zur Auswahl stehenden Flügelvariante n des Systems FIN-Project für jede bauliche und gestalterische Situation eine passende Lösung. In der Südtiroler Villa entschieden sich Bauherr und Planer für FIN-Project Nova-line, eine moderne, verdeckt liegende Flügelvariante  mit schlanker Optik und einer satiniert matten, stahlfarbenen Oberfläche. Die raumhohen Elemente sind trotz ihrer schlanken Profile aufgrund der umlaufenden Verklebung des Flügelrahmen s mit dem Glas besonders verwindungsfest, garantieren höchste Stabilität und eine besonders lange Lebensdauer.
 
Beste Dämmwerte - auch bei sehr großen Glasflächen
 
Ästhetisch ansprechende Gestaltung und hohe Energieeffizienz schließen sich bei dem innovativen Produkt nicht gegenseitig aus, denn der neue Systemaufbau der FIN-Project Elemente, bestehend aus einem Mehrkammer-Kunststoffprofil mit Mitteldichtung , das innen und außen mit Aluminiumprofilen fest verbunden wird, bietet eine extrem schmale Profilierung bei gleichzeitig bester Wärmedämmung (bis zu Uw  = 0,78 W/m²K) sowie hoher Luft- und Schlagregendichtheit. Wärmegedämmte Bauübergänge, isolierte Fensterbankanschlüsse und der standardmäßige Einsatz von wärmeoptimierten Glasabstandhalter n schließen  Wärmebrücken aus. Im Bereich des neuen Treppenhauses wurde das System FIN-Project mit der Finstral Fensterwand Vista kombiniert, die sich mit ihren großen Schiebeöffnungen und den schmalen Pfosten- und Riegelansichten für die ästhetisch und energetisch perfekte Verglasung großer Flächen eignet. Außenliegende Aluminium-Raffstoren in den Wohnräumen und textile Sonnenschutzrollos in den Schlafbereichen sorgen für den sommerlichen Wärmeschutz und ermöglichen eine komfortalbe Steuerung des großzügigen Lichteinfalls auf der Sonnenseite.

Textnachweis: pro publica