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Bürogebäude, Bremen
Bürogebäude, Bremen
Zwei Neubauten – verbunden durch eine gläserne Brücke.
Zwei Büro- und Verwaltungsgebäude mit öffentlich zugänglichen Bereichen, verbunden durch eine verglaste Stahlbrücke im zweiten Obergeschoss: Beim Bremer Neubauprojekt Faulenstraße galt es, hohe Sicherheitsanforderungen mit der konsequent reduzierten Architektur in Einklang zu bringen, denn die Klinkerfassade wird allein über die Setzung der Glasflächen rhythmisiert. Entsprechend benötigten die zahlreichen bodentiefen Fenster eine geprüfte Absturzsicherung, die sich ohne sichtbare Befestigung unauffällig ins Mauerwerk fügt. Zum Einsatz kam die Vorwandmontage mit Montagezarge in der Dämmebene.

Geprüfte Sicherheit ohne sichtbare Technik.

Die Fassadengestaltung des Neubauprojekts im Bremer Stephaniviertel lebt vom Zusammenspiel aus Klinkerflächen und großzügigen Verglasungen. Gerade die bodentiefen und vollständig öffenbaren Fensterelemente stellten hohe Anforderungen an Sicherheit und Ästhetik: Ab dem ersten Obergeschoss waren Absturzsicherungen erforderlich, die aber die reduzierte architektonische Wirkung nicht durch sichtbare Schienen oder Verschraubungen stören sollten. Die Lösung: gläserne Brüstungsscheiben, deren Befestigung Bestandteil der Montagezarge ist und seitlich im Mauerwerk verschwindet. Das Ergebnis: große Fenster mit unsichtbarer gläserner Absturzsicherung.
Die Verglasung der Stahlbrücke wurde von Finstral so angepasst, dass die Rahmenansichten trotz statischer Herausforderungen schmal und elegant bleiben konnten.
Die Verglasung der Stahlbrücke wurde von Finstral so angepasst, dass die Rahmenansichten trotz statischer Herausforderungen schmal und elegant bleiben konnten.
Voraussetzung für diese Konstruktion war der zweistufige Einbau mit Montagezarge und Vorwandmontage. Bereits während der Rohbauphase wurden die Zargen in die Dämmebene eingesetzt, sodass der Einbau der Fenster und Brüstungsscheiben erst nach Abschluss der Verputz- und Klinkerarbeiten stattfand. So waren die empfindlichen Elemente während der schmutzigen Bauphase keiner Gefahr ausgesetzt. Da die Montagezargen auf Kundenwunsch mit Folienrahmen geliefert wurden, war das Gebäudeinnere durchgehend wettergeschützt und die Fenstermontage konnte flexibel geplant werden.

Mit der Montagezarge ist das Gebäude perfekt für die Zirkularität vorbereitet. Die nächste Fenstergeneration in 60 Jahren kann wieder an die Zargen angebunden werden, ohne dass für die absturzsicheren Elemente sehr aufwendig die Bauanschlüsse und Befestigungsketten zum tragenden Mauerwerk gelöst und neu hergestellt werden müssen. Damit spart der zweistufige Einbau erhebliche Kosten und Materialressourcen für die Zukunft.
Die Verbindungsbrücke zwischen den Gebäuden wurde mit FIN-Vista-Glaswänden, dem modularen Pfosten- und Riegelsystem von Finstral, umgesetzt. Hier sind die Rahmen innen in Aluminium ausgeführt, es wären auch Kunststoff oder Holz möglich.
Die Verbindungsbrücke zwischen den Gebäuden wurde mit FIN-Vista-Glaswänden, dem modularen Pfosten- und Riegelsystem von Finstral, umgesetzt. Hier sind die Rahmen innen in Aluminium ausgeführt, es wären auch Kunststoff oder Holz möglich.
Die Fassadengestaltung ist ein Zusammenspiel aus Klinkerflächen und großzügigen Verglasungen.
Die Fassadengestaltung ist ein Zusammenspiel aus Klinkerflächen und großzügigen Verglasungen.
Große Fenster mit unsichtbarer gläserner Absturzsicherung erfüllen die Anforderungen an Sicherheit und Ästhetik.
Große Fenster mit unsichtbarer gläserner Absturzsicherung erfüllen die Anforderungen an Sicherheit und Ästhetik.
Schlanke, helle Rahmen sorgen für einen lichtdurchfluteten Eingangsbereich.
Schlanke, helle Rahmen sorgen für einen lichtdurchfluteten Eingangsbereich.
Damit die harmonische Fassadenwirkung nicht gestört wird, ließ Finstral die Befestigungskonstruktion der gläsernen Brüstungen im Mauerwerk verschwinden.
Damit die harmonische Fassadenwirkung nicht gestört wird, ließ Finstral die Befestigungskonstruktion der gläsernen Brüstungen im Mauerwerk verschwinden.
Auch die Brücke zwischen den Gebäuden verlangte hohe technische Präzision. Die massive Stahlkonstruktion wurde mit FIN-Vista – dem modularen Baukastensystem von Finstral für Pfosten- und Riegel-Ausführungen – verglast. Dabei mussten sowohl die Anpralllasten im Innenraum als auch die Windbelastungen statisch berücksichtigt werden.
Das gesamte Gebäude ist mit Sicherheitsglas ausgestattet. Verbundflügel mit integrierten, wettergeschützten Jalousetten sorgen für individuell steuerbaren Sonnen- und Sichtschutz sowie einen hohen Schallschutz, der durch den speziellen Aufbau mit großem Scheibenzwischenraum erreicht wird – entscheidend für die zentrale innerstädtische Lage mit Straßenbahn- und Autoverkehr direkt vor der Tür.

Projektsteckbrief:
  • Objekt: Faulenstraße Bremen
  • Ort: Bremen, Deutschland
  • Bauaufgabe: Neubau
  • Planung: urban.immo GmbH
  • Baujahr: 2022/2023
  • Gesamtfläche: 4.600 m²

Finstral-Elemente:
  • Fenster FIN-Window Slim-line Twin 77+8 Aluminium-Kunststoff
  • Fenster FIN-Project Nova-line 78/88 Aluminium-Aluminium
  • Fensterwand FIN-Vista 169/193 Aluminium-Aluminium
Der Besprechungsraum wirkt offen dank großer Fensterflächen.
Der Besprechungsraum wirkt offen dank großer Fensterflächen.
Beide Gebäude der Faulenstraße in voller Pracht.
Beide Gebäude der Faulenstraße in voller Pracht.
Bürogebäude, Bremen
Bauanschluss

1. In der nassen Bauphase wurde die Montagezarge vor der Wand in der Dämmebene montiert. Neben dem Anschluss zum Fenster sind auch die Befestigungspunkte des Glasgeländers bereits in die Zarge integriert.

2. In der trockenen Bauphase erfolgte zunächst der Einbau des Glasgeländers von innen. Anschließend wurde das Fenster mit Verbundflügel und innenliegendem Sonnenschutz eingesetzt.
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