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„Kunststoff ist das ideale Material für Fenster.”
„Kunststoff ist das ideale Material für Fenster.”
Produktentwickler Helmuth Seebacher über Isolation.
Fenster haben viele Aufgaben. Sie versorgen uns mit Licht und frischer Luft. Halten Hitze und Kälte draußen, machen dicht gegen Wind, Regen und Lärm. Und das alles rein mechanisch und wartungsfrei für Jahrzehnte. Man sieht es ihnen nicht an, aber Fenster sind hochkomplexe Bauteile. Produktentwickler Helmuth Seebacher weiß, warum Fenster von Finstral allen technischen Anforderungen gerecht werden und deshalb auch im Bereich Isolation zu den besten gehören.

Wie muss ein Fenster konstruiert sein, damit es optimal dämmt?Helmuth Seebacher: Drei Faktoren bestimmen den Dämmwert bei einem Fenster – Rahmen, Glas und Einbau. Für den Rahmen verwenden wir bei Finstral immer und aus Prinzip Kunststoff. Er leitet nicht, wie zum Beispiel Aluminium und er verwittert nicht. Und er macht Fenster absolut dicht, weil sich die Rahmenecken verschweißen lassen. Kunststoff ist einfach das ideale Material für Fenster.

Und welche Rolle spielt das Glas?Isolierglas besteht in der Regel aus zwei oder drei Scheiben, einem Abstandhalter und einer Füllung mit Argongas im Scheibenzwischenraum. Den Qualitätsunterschied macht hier die Hochwertigkeit der Zutaten: Wirklich moderne Glasbeschichtungen isolieren nicht nur, sondern lassen auch deutlich mehr Tageslicht durch. Und richtig gute Abstandhalter müssen wärmedämmend und eckverschweißt sein. Wir bei Finstral fertigen unser Isolierglas immer selbst und das grundsätzlich nur aus den besten am Markt verfügbaren Materialien.

Bleibt noch der Einbau …Und der ist immens wichtig. Rund ein Drittel der Isolationsleistung eines Fensters ist abhängig von der fachgerechten Montage. Das ist der Grund, warum wir so viel Wert auf geschulte Monteure legen und gemeinsam mit dem Institut für Fenstertechnik (ift) Rosenheim das strengste Qualifizierungsprogramm in Europa ins Leben gerufen haben.

Warum dämmen Finstral-Fenster besonders gut?Weil wir von der Entwicklung, über die Produktion bis zur Montage alles selbst machen, können wir einen höheren Qualitätsstandard bieten. Was unsere Fenster also besonders macht, ist die dreifach einzigartige Qualität von Rahmen, Glas und Einbau.

Wie kann man die Wärmedämmung steigern?Mehr Wärmedämmung erreicht man durch dickere Rahmenprofile und Dreifach-Glas. Das ist überall dort zu empfehlen, wo Außen- und Innentemperatur stark voneinander abweichen. In kalten Regionen, wo es drinnen warm sein soll oder in sehr warmen Regionen mit klimatisierten Innenräumen. Einen Raum um ein Grad zu kühlen, verbraucht dreimal so viel Energie, als ihn um ein Grad aufzuheizen. Und diese Energie soll nicht durchs Fenster verpuffen.

Wann sind spezielle Wärmeschutzgläser sinnvoll?Ob Sie 2-fach- oder 3-fach-Glas benötigen, hängt davon ab in welcher Klimaregion Sie wohnen und ob der Raum klimatisiert ist. Bei Klimaanlagen empfehle ich grundsätzlich maximal dämmendes 3fach-Glas. Dazu kommt, dass in mediterranen Regionen die Klimatisierungsperiode länger dauert als die Heizperiode. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch, dass unser Dreifach-Isolierglas genauso lichtdurchlässig ist wie eine Zweifach-Verglasung.

Wie kann ich berechnen, ob und wann sich meine neuen Fenster auszahlen?Neue Fenster zahlen sich immer aus. Sie sind das am einfachsten zu tauschende Element am Gebäude und bringen ein ganzes Bündel an Vorteilen mit sich. Fangen wir mit der Dämmung an: Bemessen wird sie mit dem Wärmedurchgangskoeffizienten, dem U-Wert. Wenn der sich um 1,0 verbessert, spart das etwa 100 kWh Heizwert (entspricht ca. 10 m³ Erdgas) pro Quadratmeter Fensterfläche im Jahr. Das ist ein grober Richtwert, unsere Fachberater berechnen das gerne genau. Und zeigen bei der Gelegenheit auch, dass neue Fenster besser vor Einbruch schützen, mehr Licht ins Haus holen, pflegeleicht und nahezu wartungsfrei sind. Und Lärm reduzieren. Das erste, was unsere Kunden nach einem Fenstertausch bemerken: Dass es ruhiger ist.

Worauf kommt es beim Schallschutz an?Dauerhafter Lärm macht uns krank, darum ist Schallschutz nicht zu unterschätzen. Aus technischer Sicht geht es dabei um zweierlei: Zum einen müssen alle Fugen absolut dicht sein. Das schaffen wir bei Finstral besonders gut, weil wir unsere Dichtungen dauerhaft formstabil an die Rahmenprofile anextrudieren. Weil bei uns das Glas mit dem Rahmen verklebt und nicht nur verklotzt wird. Und weil unsere vielen Verriegelungspunkte zwischen Flügel und Blendrahmen für hohen Anpressdruck sorgen. Zum anderen reduzieren ein asymmetrischer Aufbau und große Abstände zwischen den Scheiben den Schall. Wenn Sie das bei der Zusammenstellung eines Finstral-Fensters berücksichtigen, kann es bis zu 47 dB Schall schlucken.
„Kunststoff ist das ideale Material für Fenster.”
20 Prozent der Heizenergie geht über schlecht gedämmte Fenster verloren. Mit gut gedämmten Fenstern reduzieren sich Heizkosten also deutlich.
„Kunststoff ist das ideale Material für Fenster.”
Helmuth Seebacher tüftelt seit 35 Jahren an den Fenstersystemen von Finstral. Als Leiter der Produktentwicklung hat er schon mehrere Innovationen auf den Weg gebracht.
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