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Harte Schale, lebendiger Kern

Hochwertig saniertes Einfamilienhaus im Überetsch/Südtirol

Holz und Aluminium prägen das Äußere dieses hochwertigen Einfamilienhauses im Herzen eines schönen Dorfes an der Weinstraße. Große Fenster und Schiebetüren von Finstral, natürliche und hochwertige Materialien, heimisches Holz und ein helles, modernes Innenraumkonzept sorgen in dem Objekt, geplant vom Büro Manuel Benedikter, für höchste Wohnlichkeit. Gebaut mit umweltfreundlichen Standards und einer Architektur, die Regionalität mit moderner Funktionalität verbindet, begeistert dieser Entwurf mit liebevollen Details und qualitätsbewusstem Komfort.
 
 
 
 
 
Auch wenn es wie ein Neubau aussieht, handelt es sich hier um eine Sanierung; Kellergeschoss und Erdgeschoss wurden belassen und nur angepasst. Das neue Dachgeschoss wurde als Holzbau auf den bestehenden Baukörper gestellt. Ziel des Entwurfes war es, ein homogenes Ganzes entstehen zu lassen, das sich harmonisch in die vorgefundene Dorfstruktur einfügt und mit den ortsüblichen Materialien der Bauten in der Umgebung in Dialog tritt.

Die Lage des Hauses ist einmalig: im Dorfzentrum, aber doch mitten in einem Weingut. Jedes Geschoss verfügt über ganz besondere Aussichten: Weinberg, Kirchturm, See und das wunderschöne Panorama der Südalpen und der Dolomiten.

Gestalterisch sollte das Haus Wärme und Schutz gleichzeitig ausstrahlen: Metall wurde für die dem Wetter ausgesetzte Hülle und Holz für das lebendige Innere, das Wohnliche gewählt. Eine wichtige Anforderung der Bauherren war auch, dass sie eine voll und ganz recycelbare Hülle wollten. Damit war die Entscheidung für Finstral-Fenster gefallen. Denn dank Formschluss-Bauweise sind unsere Produkte sortenrein wiederverwertbar. Die Lackierung der widerstandsfähigen Aluminiumschilde, mit dem die KAB-Fenster außenseitig verkleidet sind, ist harmonisch auf das Farb- und Materialkonzept der Bauherren und ihrer Planer abgestimmt. Gerade bei der Verwendung von dunklen Farben in warmen Gegenden sorgt der KAB-Effekt für eine höhere Hitzebeständigkeit, was die Wartungszyklen unserer pflegeleichten Fenster noch einmal verlängert.

Bei der Isolierung fiel die Wahl auf geschraubte Dämmplatten mit einer hinterlüfteten Fassade aus unbehandeltem Lärchenholz bzw. Aluminium. Beide Materialien lassen sich einfach abmontieren und wiederverwenden bzw. unproblematisch entsorgen. Die markante Farbwahl wurde mit Hilfe von Renderings und Materialmustern erörtert und man einigte sich schnell auf anthrazitfarbene Aluminium-Schindeln. Der Bestand wurde nach der thermischen Sanierung mit Holz verkleidet. Das Erdgeschoss blieb ein klassischer Ziegelbau mit Vollwärmeschutz, durch die Lärchenverkleidung ist die Wirkung aber die eines Holzhauses. Die dunkle Aluminium-Verkleidung zieht sich durchgehend über Dach und Seitenwände, an den Stirnseiten rahmt sie den eingeschnittenen Balkon oder die Holzwand ein und betont die Form des Hauses. Das Satteldach reagiert in Neigung und Orientierung auf die umliegenden Bauten, erhält durch die Aluminium-Hülle aber einen eigenständigen, zeitgemäßen Charakter.

Das neue Volumen kennzeichnet sich nicht nur durch die Schindelfassade, es kragt an bestimmten Stellen aus: Zum einen vergrößert sich dadurch die obere Wohnfläche, zum anderen entstehen darunter wettergeschützte Freibereiche.

Die Bauherren wollten ihr Haus flexibel gestalt- und nutzbar machen. Das Obergeschoss sollte zum Teil als unabhängiger Bereich für Gäste genutzt werden können. Es sollte aber auch möglich sein, in Zukunft problemlos eine eigenständige kleine Wohnung abzutrennen. Dazu war ein eigener Zugang von außen nötig, der es mehreren Generationen erlaubt, unter einem Dach zu wohnen. Sollte in Zukunft im ersten Obergeschoss eine Wohnung entstehen, so wird die in das Dach eingeschnittene Terrasse ihr privater Gartenbereich. Dank unserer Finstral-Hebeschiebetüren mit ihren sehr großen Fensterflächen und extrem niedrigen Bodenschwellen ist dieser Bereich bequem und barrierefrei zu erreichen. Und sorgt für ein angenehmes, lichtreiches Wohngefühl. Der Garten um das Haus bleibt hingegen den Bewohnern des Erdgeschosses vorbehalten.

Die Nachhaltigkeit spielte auch bei der Wahl der Beläge und der Inneneinrichtung eine große Rolle. Neben Holzböden und Feinsteinzeug-Fliesen hat der Bauherr auch Möbel aus Altholz selber entwickelt und gebaut. Vom Vorgängerbau wurde wiederverwendet was möglich war, z. B. Teile der alten Böden und einige Türen. Der determinierende Farbton ist weiß, was natürlich der Raumhelligkeit und Klarheit der Innenraumgestaltung zu Gute kommt. Die KAB-Fenster-Linie von Finstral unterstützt mit ihrem Aluminiumschild außen und der weiß satinierten Oberfläche innen sowohl das moderne und helle Innenraumkonzept als auch die charakterstarke Außengestaltung des Hauses.

Energetisch zertifiziert wurde der Bau nach dem in Südtirol geltenden KlimaHaus-Protokoll. Das sanierte Gebäude ist auch dank hervorragend wärmedämmender Fenstersysteme von Finstral ein KlimaHaus B. Die Heizanlage wurde auf eine Niedertemperatur-Fußbodenheizung umgestellt.

Küche und Wohnzimmer im Erdgeschoss können über eine große Schiebetür voneinander getrennt werden. Die Küche mit großzügiger Kochinsel entspricht den Wohnbedürfnissen der Bauherren. Von allen Räumen sieht man den Kirchturm, das Weingut, das Dorf und die Berge.

Im Obergeschoss liegt der private Schlafbereich mit Bad und Kinderzimmer. Dazu kommen Gästezimmer mit Bad und einer eigenen Küche. Ein lebendiges Objekt für Gastlichkeit und die Großfamilie ist so entstanden.